
» Startseite
» Mitglieder
Suche
» Aktuelles
Terminkalender
» Gewerbeverein
Vorstand
Leistungen
Mitglied werden
Mittelrhein-Messe
» Kontakt
Links
» Impressum
|

» zurück zur Übersicht
(28.06.2010) Oberweseler Vereinsvertreter diskutierten im Loreley-Café über das Entwicklungspotenzial der Rheinstadt
Obwohl der Oberweseler Gewerbeverein e.V. (OGV) außerplanmäßig zu einem Treffen einlud war die Resonanz enorm. So konnte OGV-Vorsitzender Christian Jäckel, der in diesem Jahr den Vorsitz des Vereinsrings innehat, gut 50 Prozent der Vereinsvorsitzenden im Loreley-Café der Loreleyklinik Oberwesel begrüßen. Eigentlich sollte dieses Ergebnis jedoch nicht verwundern. Ist in Oberwesel das Vereinsleben doch so lebendig wie eh und je. Nicht weniger als 44 Vereine zählt die Kernstadt mit ihren 2.150 Einwohnern. Vom Angelsportverein, über die Freiwilligen Feuerwehren, Karnevalsvereine und dem Historischen Bauverein hin zu Nachbarschaften, Sportvereinen, den Weinbruderschaften und dem Verein zur Erhaltung mittelalterlichen Brauchtums ist alles vertreten.
Der Workshop gestaltete sich entsprechend lebendig. Nach kurzen Grußworten von Stadtbürgermeister Jürgen Port und Stadtmanagerin Imke Senst ging es sofort los. Auf gelbe und orange Zettel wurden die positiven und negativen Aspekte notiert, die den Vereinsvorsitzenden über ihre Stadt einfielen.

Im Anschluss wurden die Zettel den daraus resultierenden Überbegriffen „Image“, „Lebensqualität“, „Kultur“, „Infrastruktur“, „Tourismus“ und „Gewerbe“ zugeordnet. Schnell zeigte sich, dass sich auch eine Rubrik „Verbesserungsvorschläge“ als sinnvoll herausstellte. Schließlich wollten die Workshop-Teilnehmer nicht nur über den Ist-Zustand reden, sondern gleich zur Verbesserung der aktuellen Situation beitragen.
Die meisten positiven Nennungen erhielt die Rubrik „Tourismus“. Neben der Stadtmauer wurden vor allem Veranstaltungen wie das Spectaculum, der Weinmarkt und die Stadtführungen genannt. Bei den Überbegriffen „Kultur“ und „Lebensqualität“ überwogen ebenso die positiven Nennungen. Hier standen das Stadtbild mit den Kirchen, das Kulturhaus sowie das Vereinsleben an der Spitze.
Obwohl beim Tourismus die positiven Aspekte überwogen, hielten sich die Vereinsvorsitzenden auch mit Kritik nicht zurück. So wurden vor allem die Vermarktung, Teile der Gastronomie sowie das touristische Angebot bemängelt. Die meiste Kritik wurde jedoch in der Rubrik „Image“ geübt. Dabei wurde am häufigsten das Erscheinungsbild der Stadt (Busbahnhof, Rheinanlagen und öffentliche Toiletten) genannt.

„Insgesamt herrschte an diesem Abend in eine sehr positive Grundstimmung,“ bilanzierte OGV-Vorsitzender Christian Jäckel. Auch für Stadtbürgermeister Jürgen Port steht nach diesem Treffen fest: „Wir sind in der engen Kooperation Stadt und Gewerbe in Verbindung mit unseren „Aktivposten“ auf dem richtigen Weg, die Entwicklung Oberwesels in positive Bahnen zu lenken.“
Damit nicht alle guten Vorsätze im Sande verlaufen, wurde ein nächstes Treffen bereits geplant, bei dem die zu verzeichnenden Fortschritte dargestellt werden sollen. Es wird aber auch eine Gelegenheit sein, die bisher noch nicht umgesetzten Wünsche wieder in Erinnerung zu rufen.
» zurück zur Übersicht
|